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Die Königsetappe….

Heute standen, wie gestern schon geschrieben, die Berge auf dem Programm. André hat heute mal die Tourplanung vorgenommen und uns was feines zusammen gestellt. Wir hatten uns einiges vorgenommen und ich kann’s schon vorweg nehmen, wir haben alles umgesetzt. Aber jetzt der Reihe nach…

Start war so früh wie nie in diesem Trainingslager, um 8:30 Uhr saßen wir auf den Böcken….

….und im Roadtrain ging’s nach Manacor zur Bahn.

Dort kurz ein Ticket gekauft und ab nach Lloseta, da sollte heute der Einstieg in das Bergtraining sein.

In der Bahn noch kurz das Equipment gecheckt und dann gins auf zum Orient, den ersten Hügel auf unserer heutigen Etappe.

Oben am Orient gab’s keinen großen Halt, es ging gleich weiter in Richtung Soller. Das war schon ein anderes Kaliber. Hier haben wir mal etwas am Kabel gezogen und sind das Ding nur so rauf geflogen. Die Beine fühlten sich gut an und die Auffahrt machte Lust auf mehr. Oben ein kleines Päuschen zur Nahrungsaufnahme und ein kurzes Telefonat mit der Liebsten 🙂 .

Frisch gestärkt ging’s dann weiter zum Puig, auch der sollte heute unter die Räder kommen. Der lange Aufstieg kostete anständig Körner ind ich dachte das Ding hört nie auf. Man bedenke, ich hab den Puig zum letzten mal 1994 gefahren…..da kann es schon mal zu Gedächnislücken kommen.

André kämpfte wacker und bezwang den Puig in bester Manier.

Nach dem Tunnel, wie soll es anders sein, ein kleines Päuschen für die nächste Stärkung….

….und Dehnübungen 🙂

Die Abfahrt war recht zügig und sehr frisch. Aber es sollte ja nicht lange dauern bis uns wieder warm werden sollte, denn bis auf Marcus rauschten wir direkt bis runter nach Sa Calobra. Und wer schon mal hier auf der insel mit dem Rad unterwegs war, weiß was das bedeutet.

Die legendäre 270 Grad Kurve kennt der ein oder andere bestimmt. Von hier an geht es noch schlappe 10km bergab und man vernichtet gute 800 Höhenmeter wie nichts.

Unten haben wir dann mal kurz gecheckt, ob das Wasser wirklich noch da ist, um dem Präsi zu berichten, das alles gut ist und er sich keine Sorgen machen muss…..

Dann begann der insgesamt 12km lamge Anstieg und die vorher sorgfälltig vernichteten Höhenmeter mussten wieder erklommen werden. Der ganze Spaß dauerte knappe 45min. und nach den Kanten vorher waren wir echt zufrieden mit unserer Leistung. Kurz die Joppe über geschmiessen und auf zum Treffpunkt mit dem Präsi…..

Hier noch kurz ein Käffchen und ein Stück Mandelkuchen zur Stärkung und ab nach Inca zur Bahn um die Heimreise wieder an zu treten.

Hier gab’s dann das letzte Käffchen, da unsere Bahn gute 40min. auf sich warten lies.

Mit An- und Abreise haben wir uns heute 150km mit 3350hm in die Beine geschraubt. Auch heute war es wieder eine super geplante Route und es hat riesigen Spaß gemacht. Ab und zu fragt man sich schon warum man sich das antut aber wenn man die vier Kanten Orient, Soller, Puig und Sa Calobra hinter sich gebracht hat ist man schon happy.

 

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