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24h Night on Bike

Team Ein Stein bei der Night on Bike 2018

Während der Planung zu den 24h bei Rad am Ring mit dem Rennrad war es naheliegend das Ganze auch (noch)mal mit dem MTB zu machen. (Gerd und Holger hatten in der Vergangenheit bereits bei den 24h in Duisburg MTB Langstreckenluft geschnuppert)

Gerd und Martin (Arbeitskollege von Gerd und Holger) waren diesmal die treibenden Kräfte. Mit der Night on Bike in Radevormwald war schnell das passende Event gefunden. Mit Adrian und Holger stand das 4er Team. 

Freitags bezogen wir den Platz im Fahrerlager.  Unser Platz lag nicht direkt an der Strecke sondern etwas zurückversetzt. 

Das sollte die Fahrerwechsel etwas umständlicher machen, jedoch war es hier deutlich Ruhiger was sich in der Rennnacht auszahlte.

Schnell war das Profizelt, welches unser Sponsor „Automobiledesign Becker“ zur Verfügung gestellt hatte, aufgebaut und der Rest der Ausstattung installiert. Später an diesem Abend stand die geführte Streckenbesichtigung und die Qualifikation zur die Startaufstellung an.

Der Rundkurs war 12Km lang und hatte 280hm zu bieten. Die Strecke führte zu 90% über Feld und Waldwege. Auch waren reichlich Trails und Wurzelpassagen eingebaut. Auf ca. der hälfte der Strecke war der „Schweineberg“ zu bezwingen. Dies war ein schmaler, steiniger Hohlweg welcher im Verlauf immer steiler wurde. Mit seinen 70hm sollte er später im Rennen noch für brennende Beine sorgen. Bei dieser Strecke konnte man zu Recht von einem MTB-Rennen sprechen. 

Da wir die Nacht von Freitag auf Samstag, ob der Nähe zum Heimischen Bett, in demselben verbringen wollten haben wir die Qualifikation um 22Uhr ausgelassen.

Startschuss für die 24h war dann am Samstag um 12UhrMittags. Um 20Uhr sollten dann die Fahrer der 16h-Rennen dazukommen. Es waren Einzelstarter, 2er, 4er, 6er und 8er Teams zugelassen. Die Strecke war obwohl es Donnerstag auf Freitag leicht geregnet hatte perfekt. 

Die Wetterbedingungen für’s Rennen waren super; Kurz Kurzwar angesagt. Holger war Startfahrer, dann folgten Martin, Gerd und Adrian. Bereits nach dem ersten Trail hatte sich das Teilnehmerfeld soweit gelichtet das jeder seinen eigenen Speed fahren konnte. Geplant war immer zwei Runden zu fahren und dann zu wechseln. Unserer Annahme war das eine Runde ca. 40min dauern würde. Tatsächlich waren Zeiten um die 30min machbar. 

Tags erfolgte der Wechsel an der Strecke, Nachts wollten wir dann im Fahrerlager wechseln. Wie bereits bei Rad am (Nürburg) Ring bewährt wurden die Rundenzeiten in eine Liste eingetragen. Somit hatte man einen groben Plan wer wann dran war.   

Die Strecke selbst und die Stimmung der Zuschauer waren super. Einige Anwohner hatten Musikanlagen und ähnliches aufgebaut. Eine Erfrischung per Wasserschlauch wurde von einer Gruppe Kinder „angeboten“😉 An einer Spitzkehre im Wald war eine Gruppe mit Blechen und Trommel, hier wurde man die ganze Nacht hindurch angefeuert. Auch am Schweineberg und der Alm, hier gab‘s Livemusik, gegrilltes und Fassbier für die Zuschauer ging die Party bis 4Uhr Nachts.

Wir konnten im Laufe des Tages unsere Rundenzeiten halten und kamen Pannen und Unfallfrei in die Nacht. Geplant war gegen 24Uhr auf 3Runden umzustellen um etwas zur Ruhe zu kommen. Unsere Annahme war das die Rundenzeiten nun deutlich langsamer werden würden. Das war aber nicht der Fall.

Nach einem guten Frühstück ging es dann in die Endphase. Ein Check der Rangliste ergab das wir auf Platz 10 von 36 Teams lagen. Obwohl wir eigentlich nicht auf Platzierung fahren wollten kam nun doch das Rennfieber durch. Die Teams vor uns waren nicht sehr weit weg und ein bessererPlatz war noch möglich. Neue Strategie „Kette rechts“.

Durch die durchgehend konstanten Rundenzeiten kamen wir schlussendlich auf 42 Runden und erreichten einen sehr guten Platz 7 in der Gesamtwertung und den 4ten Platz in unserer Gruppe. Die 42 Runden entsprechen 504km und 10500hm in 24h.

Unglaublich, aber wahr, der Sieger der Einzelwertung hat die gleichen Daten geliefert, Respekt

Die Night on Bike 2018 war ein super Event, Top ausgerichtet, tolle Strecke, tolle Zuschauer.


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