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Trainingslager 2013 oder Trailbiking extreme

Dienstagmittag alles in Au abgesagt…..stand bereits am selben Abend die Planung und das Quartier……am GARDASEE…..es ging in das Mekka der Mountainbiker….mitten in Torbole im Hotel Centrale bekamen wir die letzten sechst Betten in zwei Appartements mit Seeblick ūber den Dāchern von Torbole.

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Versehen mit allen guten Wūnschen nach warmen Regen  🙁
starteten wir zu Fünft Mittwoch gen Süden…..um 22 h bei Schneeregen und  1 Grad ūber den Brenner….waren wir um 24 h bei 13 Grad und trockenem Wetter im Hotel.

Das Nachtleben in Torbole war noch in vollem Gange.
Beseelt am nächsten Tag unseren Adrenalintank auf dem Bike aufzufüllen, konnten wir der Versuchung  des Nachtlebens widerstehen……noch ! 🙂

Frisch gestärkt führte uns der erste Tripp zunächst am Lago vorbei nach Riva.
Wir konnten unser Glück kaum fassen….17 Grad und die sonne lugte teilweise schon durch die Wolken.

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Horden von Bikern quälten sich mit uns zusammen die alte Ponalepass-Strasse hinauf.
Alle Biker hatte es aus dem nördlichen Alpenvorland ob der Sch…wetterlage über den Alpenhauptkamm getrieben.

Der Anstieg führte uns über Pregasina und Passo Rocchetta zum Passo Nota auf 1.208 Hm.
Dort warteten wir vergebens auf den warmen Regen :-)))
Die anschliessende Abfahrt setzte im Team  alle Neurotransmitter frei ….das Adrenalin “ spratzte “ nur so durch Kurven und hinterließ tiefe Spuren in Geröll und Schotter.
Wir waren angekommen !!!
In Vesio gönnten wir uns in Hotel Solé ein leckeres Belohnungstiramisu mit Cappuchino…
( Anm. der Redaktion : Christoph der Deckel liegt noch da….)

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Im Sturzflug erreichten wir Limone und setzten mit der Fähre nach Torbole über…. um auf unserer Dachterrasse in der Sonne das wohlverdiente Maxlrainer Zwickelbier zu geniessen, das Hans aus Au am Vomittag vorbeigebracht hatte um mit uns gemeinsam die Höhenmeter abzuspulen……Danke Hans !!!
Der Tag gehörte schon mal uns !

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Bei der Tourplanung am Abend trugen Gerd, Marcus und Werner sämtliche Erfahrungen zusammen und heraus kam die “ Königsetappe “ ……..jetzt warten alle auf den Tremalzo….ab wir enttäuschen jetzt  den Leser……..

Bei 14 Grad und leicht  bedecktem Himmel stiegen wir wieder in Riva auf die Ponalestrasse ein.
Die Tour führte uns hinauf zum Lago di Ledro auf 600 Hm.
Zwischenzeitlich reparierten wir Matthes Kettenriss dank Hans‘ Oberbayerischen “ Kettenniejta “

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Vorbei am schönen südlichen Seeufer ging’s nach Pieve di Ledro und dann hinauf über Lenzumo zum Rifugio Nino Pernici auf 1600 Hm.

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Hier hätte jeder Fahrfehler fatale Folgen gehabt…..Techniktraining  am Limit !!!

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Am Ende des Bergrückens endlich angekommen begann eine traumhafte Abfahrt ohne Gegenverkehr und die Adrenalinjunkies kamen getrieben vom 29er auf ihre Kosten.
Es war nur eine Frage der Zeit, wann‘ s den ersten aushebelt.
Diesmal traf’s Hans….in einer schmierigen steinigen Passage ereilte ihn ein Plattfuß am vorderen Pneu und bevor er seine Bergziege zügeln konnte warf sie ihn bei Highspeed ab.
Nach moralischer Erstversorgung durch Werner, der direkt hinter ihm war, kamen die anderen zurück um sodann mit der Schadensbeseitigung zu beginnen.

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Hans bekam wieder Luft und ausser bösen Prellungen und Hautabschürfungen ging‘ s ihm schon wieder ganz ordentlich.
Die verbogenen  Felgenhörner wurden wieder gerichtet….und wir waren durch den Sturz alle zunächst geläutert ob unserer Fahrweise am Limit.
Wie lange sollte das wohl halten ???
In herrlichem Flow ging‘ runter von 1300 hm auf 600 hm nach Campi….um von dort dann auf flowigen Wegen bis zum Castell nach Riva zu gleiten.
Das Abschlussfoto am Castell zeigt bis zu den Ohren verzogene Mundwinkel ….ausser bei Hans….er war noch nicht wieder im Bikerträumeland angekommen.

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Der Rotwein am Abend sollte es wieder richten.
Nach einem abschliessenden Cool down in der angesagten  Szenebar
Wind’s hatte die Reiseleitung für 24 h Bettruhe angeordnet damit den malträtierten Körpern ausreichend Zeit zur Regeneration für den nächstenTag bleiben sollte und Matthes Bein musste  ja auch erst wieder “ eingehängt “ werden.

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Samstag 1.Juni 2013….blauer Himmel und schönerr  Surferwind liegen über dem Lago….Tremalzo wir kommen……mit dem Teambus fahren wir bis Vesio um von dort zum Passo Nota  auf 1.208 Hm zu kurbeln…..sodann begann „der“ Anstieg am Gardasee hinauf zum Tremalzo auf 1.864 Hm. Über Steine und Geröll quälten sich Horden von Bikern.
Bei ständigem Gegenverkehr im Downhill war stets volle Konzentration angesagt.

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Am Pass angekommen wurde schnell das “ Gipfeltunnelbild “ gemacht und nach kurzer Rast pflügten wir die Strecke für die wir 2 h im Anstieg benötigt hatten innerhalb von15 Minuten hinab…..hier stellt sich für den werten Leser die Frage nach Sinn und Zweck ?!
Es gibt keinen  ……! ! !
Aber es wird etwas nicht käufliches freigesetzt…..A D R E N A L I N     ! ! !

Vom Notapass ging’s zunächst hinauf zum Rochettapass und  dann begann Trailbiking am Limit und darüber…..26er vs. 29er…..Ergebnis: Kein negatives Wort mehr über die 29er.

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Heil an der Kirche in Pregasina angekommen, dem vereinbarten Treffpunkt an dem Hans und Uwe bereits warteten – sie hatten den Chicken Way genommen – läutete der Glöckner pünktlich die Glocken…..wir waren im Bikerhimmel angekommen

Wir hatten uns unser Abschlußbier im Hafen von Torbole redlich verdient.
Der Ausklang in der Wind’s Bar liess keine Wünsche offen….zappeln bis die High Heels glimmen….hier muss die Stelle sein mit der es derBikergott besonders gut gemeint hat….da fehlte ihm einfach die Thermik.

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Hinter uns liegen drei phänomenale Bikertage im Mekka des Mountainbikesports und der
stahlblaue Teamexpress wird so manchem Up- und Downhillbiker in bleibender Erinnerung bleiben

Für alle die sich unseren Teamnamen noch haben merken können…..
hier schon mal ein kollektives „Sorry“ von Gerd,Hans,Marcus,Matthias,Uwe und Werner….besonders an die Bikeamazone an der Ponale….sorry…normalerweise springt Matthes drüber 🙂

Fazit: 150 km und 5.000 hm…..Bikespaß PUR !!!

P.S. Während der Bericht geschrieben wurde fuhren wir gerade Richtung Heimat, mussten das Inntaldreieck über Miesbach umfahren weil hier Katastrophenalarm wegen Hochwasser herrscht…hier konnten wir beim besten Willen nichtbiken…..es regnet im Chiemgau seit Freitag non stop …..Alles richtig gemacht…..!!!

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